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Saison 2011 / 2012
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Na Also!
04.02.2012 / ATSV - FCSP 2:1 / Neuer Tivoli
Es war kalt heute. Und es war schön heute. Denn das Spiel der Alemannia war durchaus dazu
angetan unser Herz zu erwärmen. Wir sahen eine starke Leistung unserer Jungs. Ganz besonders
in den ersten 30 Minuten.Die Mannschaft war gut auf den Gegner eingestellt, kämpfte, lief viel und zeigte schöne Kombinationen. In der 13. Minute spielte Sibum mit einem tollen Pass Streit an, der im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Auer sicher. Nur wenig später erhöhte Demai auf 2:0. Nach einem Doppelpass mit Uludag traf er aus 16 Metern ins rechte Eck. Beim vermeintlichen 3:0 in der 33. Minute hatten wir schon zum Torjubel angesetzt. Leider wurde der Treffer aber nicht anerkannt, da Radu zuvor dem am Boden liegenden Keeper den Ball regelwidrig aus den Händen gespitzelt hatte. 5 Minuten vor der Pause mussten wir den Anschlusstreffer hinnehmen, nachdem wir uns kurzzeitig hatten einschnüren lassen.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel weitgehend ausgeglichen. Chancen gab es auf beiden Seiten. Als dann in der 69. Minute der Ball zu unserem Schreck plötzlich im falschen Tor lag, entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Dem stimmen wir gerne zu. Schließlich hatte doch der Linienrichter die Fahne gehoben.
Die Druckphase des Gegners in den letzten 10 - 15 Minuten überstanden wir diesmal schadlos.
Seit 5 Spielen sind wir nun ungeschlagen. In der Rückrunde holten wir bereits 5 Punkte. Und der Auftritt heute war sehr vielversprechend. In sportlicher Hinsicht macht sich bei uns insofern leichter Optimismus breit. Freitag geht es nach Cottbus. Nicht nachlassen, Jungs!
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Enttäuschend.
18.12.2011 / BTSV - ATSV 1:1 / Eintracht Stadion
Wir könnten uns im Glanz vergangenen Tage sonnen. Wenn wir dazu in der Lage wären.
Inzwischen ist der Glanz nämlich fast vollständig abgebröckelt. Stück für Stück. Rund um
die Alemannia ist es nur noch trübe, grau und trist.Entsprechend der letzten Pressemeldungen ist die Alemannia praktisch nicht mehr zahlungsfähig. Steht kurz vor der Insolvenz. Ob diese noch abzuwenden ist? Keine Ahnung. Man sitzt am runden Tisch. Die Stadt, die Kreditgeber, die Alemannia und wer sonst noch alles. Wir werden sehen.
Dazu die zerrüttete Fanszene. In Braunschweig wurden die Aachen Ultras vom Rest der Fans separiert und auf den Sitzplätzen untergebracht. Was heute aus Sicherheitsaspekten zwar verständlich war, auf der anderen Seite aber eine verheerende Signalwirkung hat.
Und sportlich jagt eine Enttäuschung die nächste. Zum dritten Male nacheinander konnten wir die "Vorlagen" unserer Konkurrenten im Abstiegskampf nicht nutzen. Wieder nur ein Unentschieden. Die Partie in Braunschweig war alles andere als ansehnlich. Dennoch waren wir zur Halbzeit noch einigermaßen zufrieden. Unsere Jungs hatten den Gegnern deren Spiel erfolgreich zerstört. Nach einem Freistoß von Achenbach hatte Sibum mit dem Kopf das 1:0 für uns erzielt. Im zweiten Durchgang versuchten wir dann aber lediglich die knappe Führung irgendwie über die Zeit zu bringen, unfähig das zweite Tor zu schießen und damit den Sack zuzumachen. Ok, auch das Schiedsrichtergespann trug seinen Teil bei, und erkannte ein reguläres Tor von Auer wegen Abseits nicht an. Ein individueller Fehler und ein Moment der Unkonzentriertheit unserer Abwehrspieler, führten in der Schlussphase zum ärgerlichen, aber absehbaren Ausgleichstreffer.
Gut, dass das Fußballjahr zuende ist. Zugegeben haben wir vorerst genug von der Alemannia. Mehr als genug. Und doch, um Missverständnissen vorzubeugen, bleiben wir treu. Auch in der 5. Liga, wenn es denn so kommen soll. Wünschen tun wir uns dies jedoch ganz und gar nicht. Noch ist Rettung möglich. In allen Bereichen.
Allen Freunden, Alemannia-Fans und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2012. Wir bedanken uns für das immer größer werdende Interesse an unserer Webseite. Die nach wie vor ständig steigenden Besucherzahlen zeigen uns, wie vielen Menschen die Alemannia am Herzen liegt.
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Zu wenig.
11.12.2011 / ATSV - Aue 1:1 / Neuer Tivoli
Es war ein furchtbarer Tag für die Alemannia heute. Nicht wegen des Spiels. Das war
einfach nur schlecht. Einfach zu wenig. In allen Belangen. Zwar waren unsere Jungs in der
49. Minute durch ein Tor von Auer in Führung gegangen. Deren kollektiver Tiefschlaf bei
einem Einwurf, während alle anderen hellwach waren, führte jedoch später zum enttäuschenden
Ausgleichstreffer.Nein, schockierend war ein ganz offensichtlich geplanter gewalttätiger Angriff auf die Gruppe der Aachen Ultras. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte eine größere Anzahl Rechtsradikaler den Block gestürmt, in dem diese ansässig ist.
Wir wissen um die immer tiefer und breiter werdenden Gräben in der Aachener Fanszene. Wir wissen auch, dass der ACU in der Vergangenheit immer wieder mit Gewalt gedroht wurde. Oft genug haben wir Anfeindungen beobachtet, bei denen es uns kalt den Rücken hinunter lief. Umso unverständlicher war uns, dass die verantwortlichen Sicherheitskräfte vollkommen überrascht und unvorbereitet waren. Trotzdem verhinderte der im Block postierte Ordnungsdienst durch beherztes Eingreifen Schlimmeres. Ein Ordner wurde dabei an der Hand verletzt. Viel zu lange dauerte es, bis die Polizei einschritt.
Die Vorfälle sind aufs Schärfste zu verurteilen. Im gesamten Umfeld der Alemannia ist es notwendig sich deutlich zu positionieren und von den Aggressoren zu distanzieren. Die Alemannia wird angemessen reagieren, davon sind wir überzeugt. Nazis und Gewalttätige sind eine enorme Gefahr in unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft. Ganz sicher wird die Angelegenheit für die Täter daher auch strafrechtliche Folgen haben.
Die heutigen extremen Auswüchse machen jedoch auch deutlich, wie wichtig es ist endlich grundsätzlich daran zu arbeiten, die Gräben zwischen den Fans zuzuschütten. Das geht nur, wenn sich alle Seiten bewegen und die gebotene gegenseitige Toleranz aufbringen. Wir hoffen inständig, dass dies nach und nach gelingt. Und so profane Probleme wie Gesänge, Trommelrhythmen oder das Fahnenschwenken sollten doch als Anfang überwindbar sein. Leute, man kann sich in die Unterschiede verbeißen oder aber sich zunächst auf die Gemeinsamkeiten besinnen. Und der größte gemeinsame Nenner ist und bleibt unsere Alemannia. Neben den hauptamtlich Zuständigen hat insbesondere auch die Fan-IG signalisiert sich schlichtend einzubringen. Gerade deren teils enormes persönlichen Engagement verdient die Anerkennung und Unterstützung aller, denen die Alemannia am Herzen liegt. Und vor allem auch die aktive, aufgeschlossene und lösungsorientierte Mitarbeit der beteiligten Fanclubs.
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Versöhnlich
04.12.2011 / ATSV - 1860 2:2 / Neuer Tivoli
Einen Sieg hat es heute leider nicht gegeben. Trotzdem war es ein wirklich guter Auftritt
unserer Jungs. Kämpferisch stark, bissig, leidenschaftlich. Insofern war es dann doch ein
versöhnlicher Abschluss der Hinrunde. Hoffnung machend.Vielleicht war es das beste Spiel der laufenden Saison. Auf jeden Fall aber das beste unter Funkel. Und die Mannschaft hat Moral gezeigt. Zweimal konnten wir einen Rückstand nur Minuten später wieder ausgleichen. Beide Male war in erster Linie der unbedingte Wille zum Torerfolg entscheidend. Beim 1:1 traf Radu aus nahezu unmöglicher Schussposition nach Vorarbeit von Yabo und Falkenberg per Fallrückzieher. Beim 2:2 setzte sich Sibum nach Flanke von Uludag im Zweikampf resolut durch und drückte den Ball über die Linie.
In der Anfangsphase hatte die Gastmannschaft leichte Vorteile. Die Alemannia kämpfte sich aber fortlaufend besser ins Spiel und war in der zweiten Hälfte das dominierende Team. Mit dem robusten, kompromisslosen Zweikampfverhalten unserer Jungs kamen die blassblau gewandeten Gegner überhaupt nicht klar. Statt dessen offenbarten sie ein enormes schauspielerisches Potenzial und gingen immer wieder äußerst theatralisch zu Boden. Allzu oft. Im entscheidenden Moment nämlich - vor dem 2:2 - hatte der Schiedsrichter genug vom Kleinlichsein. Auer hatte bei einem Kopfballduell den Gegner mit dem Ellenbogen am Kopf berührt. Der Schiri wertete dies nicht als Foul.
In den letzten 10 Spielminuten versuchte unsere Mannschaft alles, um doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Auch die Fans gingen richtig mit. Sogar auf den Sitzplätzen. Es sollte leider nicht sein.
Nächsten Sonntag beginnt die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Aue. Hoffen wir, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt und ein besserer Start als im Sommer gelingt. Jungs, macht einfach da weiter, wo ihr heute aufgehört habt!
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Auswärtssieg
26.11.2011 / KSC - ATSV 0:2 / Wildpark
Sieg. Auswärtssieg. Der erste seit mehr als einem halben Jahr. Wir freuen uns. Und vor
lauter Freude wissen wir gar nicht recht, was wir sagen sollen.Auf jeden Fall wollen wir nicht meckern, auch wenn wir kein wirklich gutes Spiel unserer Mannschaft sahen. Vielleicht war die Begegnung heute dazu aber auch zu wichtig. Die Alemannia begann sehr nervös, leistete sich jede Menge Fehler und überstand irgendwie doch so einige brenzlige Situationen. Das Führungstor für uns nach gut einer halben Stunde kam insofern etwas unverhofft. Falkenberg hatte den Ball in den Strafraum geschlagen, im Getümmel reagierte Radu am schnellsten und schoss flach ins linke Toreck ein.
Mit fortschreitender Spieldauer wurden die Jungs etwas stärker. Trotzdem forderten die jüngsten Schlussphasen-Erfahrungen ihren Tribut an unseren Nerven. Ab etwa der 60. Minute erreichte unsere Anspannung ein schier unerträgliches Maß. Und erst in der 87. Minute konnten wir erneut jubeln. Nach einem von Uludag eingeleiteten Konter legte Odonkor quer auf Auer, der mit dem Knie verwandelte. Auch wenn uns das Herz noch einmal in die Hose rutschte, als wir hörten, dass die Nachspielzeit ganze 4 Minuten betragen sollte, blieb es letztendlich beim 2:0 für die Alemannia.
Erstmalig in dieser Saison haben wir damit die Abstiegsplätze verlassen. Nächste Woche Sonntag kommt 1860 München. Jungs, nutzt die Chance euch vom Tabellenende abzusetzen!
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Schmeichelhaft
20.11.2011 / SGE - ATSV 4:3 / Waldstadion
Schmeichelhaft. Das ist die freundlichste Bewertung für Ergebnis und Spiel, die uns
eingefallen ist. Ermöglicht dadurch, dass wir drei Tore geschossen haben. Das einzig
Positive heute. Ansonsten wäre das Urteil vernichtend ausgefallen.Entgegen allen Vorankündigungen war unsere Mannschaft - mit 5 Verteidigern auf dem Platz - absolut defensiv auf- und eingestellt, offensichtlich um ein torloses Remis zu ermauern. Da unsere Jungs dies aber bekanntermaßen nicht können, ließen sie das Spielen ganz bleiben. Warteten ab, guckten zu und staunten über den Gegner. In der 10. Minute verstolperte Watermann nach einem Rückpass den Ball. Das 0:1. Nur 2 Minuten später standen unsere zahlreichen Verteidiger irgendwo oder rutschten aus. Das 0:2. Damit war das Spiel gelaufen und die Jungs konnten unbesorgt in aller Ruhe weiter warten. Dies auch, weil unsere Konterspieler wohlweislich nur auf der Bank saßen. Glücklicherweise wurde es unser hochambitionierter Gegner nach und nach Leid gegen eine derart reg- und leblose Mannschaft Druck aufzubauen. Und so plätscherte die Partie langweilig vor sich hin. Eine Systemumstellung nach der Pause änderte auch nur wenig und wir Fans sahen in stoischer Gefasstheit dem Schusspfiff entgegen.
Bis dann .... ja, bis in der 78. Minute der Ball völlig unerwartet im Frankfurter Kasten lag. Auer hatte höchst eigensinnig eine Hereingabe, die gar nicht für ihn gedacht war, genial mit der Hacke ins Tor befördert. Ja, wir haben uns sogar etwas gefreut. Doch nur wenig später fiel das 1:3 und es schien wieder alles beim Alten. Danach wurde es kurios. Zuerst ist es Radu, der nach einer Flanke von Achenbach wunderschön mit dem Kopf einnetzt. Dann nutzt Demai einen direkten Freistoß. Der Ball wird abgefälscht, prallt gegen die Latte, den Torwart und überquert in der Luft die Linie. Der Rettungsversuch eines Gegenspielers kommt zu spät.
3:3, wir konnten es kaum fassen. Den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Jetzt war unsere Freude riesengroß, leider aber nur sehr kurz. Ein Abwehrfehler nach einem Freistoß für Frankfurt sorgte für schlagartige Ernüchterung. Und auch wenn dieser erneute Last-Minute-Tiefschlag im Grunde nicht überraschte, verließen wir das Stadion kopfschüttelnd.
Nächsten Samstag steht das Spiel beim KSC auf dem Programm. Jungs, unnötig zu sagen, wie wichtig ein Sieg ist!
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Es ist eine Schande!
06.11.2011 / ATSV - MSV 2:2 / Tivoli
Das 1000. Zweitligaspiel der Alemannia. Feierstimmung auf dem (bis auf den Gästeblock)
ausverkauften Tivoli. Ein direkter Konkurrent als Gegner. Ein enorm wichtiges Spiel im
Abstiegskampf. Und was machen unsere Jungs? Die legen einen derart schlechten Auftritt
hin, dass man kaum zusehen kann. Es ist eine Schande.Wir wurden wieder herb enttäuscht, darüber hinaus auch absolut desillusioniert. Denn dieses Spiel war aufschlussreich. Sehr. In der Tat war es ein sportlicher Offenbarungseid.
Unser vermeintlicher Strohhalm, die zweite Halbzeit des Bochum-Spiels, ist zu Staub zerfallen. Ein gewisses Bemühen können wir der Mannschaft nicht absprechen, die Zweitligatauglichkeit - jedenfalls in der derzeitigen Konstellation - inzwischen schon. Und auch der Trainerwechsel hat (bisher) rein gar nichts gebracht. Ergebnismäßig nicht und spielerisch auch nicht. Einzig die Standards sind besser geworden. So fiel auch das 1:0 durch Radu in der 5. Minute nach einer Ecke.
Das Spiel heute war ein Kellerduell, in dem beide Teams keinen Zweifel daran ließen, warum sie völlig zu Recht ganz unten in der Tabelle stehen. Unser Team war dabei das eindeutig schlechtere. Dass unsere Gäste zudem aggressiver, zweikampfstärker und lauffreudiger agierten, spricht Bände.
Bei der Alemannia lief überhaupt nichts zusammen. Es war ein Fehlpassfestival sondergleichen. Die Raumaufteilung stimmte nicht. Das offensive Mittelfeld war völlig überfordert. Immer wieder wurde der Ball planlos lang und blind nach vorne geschlagen. Erst durch die Einwechslung von Junglas und Stiepermann - nachdem etwa eine Stunde gespielt war - wurde es wenigstens kämpferisch etwas besser. Junglas war es auch, der mit einem guten Pass in die Tiefe Auer frei spielte und damit unser 2. Tor (zum 2:2) vorbereitete. Auer schoss zwar den Keeper an, doch der Ball prallte zurück, traf einen gegnerischen Spieler und hopste dann, zur Überraschung aller, gemächlich über die Linie. Auf einen Ruck in der Mannschaft, auf ein finales Aufbäumen warteten wir in den restlichen 20 Minuten jedoch vergeblich. Es blieb letztlich beim Unentschieden.
Erst in 2 Wochen steht das nächste Spiel auf dem Programm. Es geht zur Eintracht nach Frankfurt.
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Übel.
29.10.2011 / VfL - ATSV 1:0 / Bochum
1:0 verloren. Dabei in der Schlussminute einen Elfmeter vergeben. Und das, wo wir
doch jeden Punkt so bitter nötig haben. Übel. Sehr, sehr übel.Als Alemannia-Fan hat man es derzeit wirklich nicht leicht. Emotional setzt uns die Krise enorm zu. Und auch der Tiefschlag heute hat richtig wehgetan. Daher fällt unser Bericht zum Bochum-Spiel etwas knapper aus.
Im ersten Durchgang agierte unser Mannschaft abwartend, vorsichtig und ängstlich, stand aber in der Defensive recht sicher. Der Gegentreffer fiel in der 39. Minute etwas unglücklich nach einem Schuss aus etwa 20 Metern.
In der zweiten Halbzeit die Alemannia dann wie ausgewechselt. Kämpferisch und bissig setzten wir den Gegner unter Druck. Es wurde oft schnell gespielt, immer wieder über die Außenbahnen. Die Jungs erarbeiteten sich eine ganze Reihe von Chancen. Gute und weniger gute. Nutzen konnten wir - wie so oft - keine einzige. Insofern passt der verschossene Strafstoß absolut ins Bild. Und insofern haben wir uns die heutige Niederlage selbst zuzuschreiben.
Nun, auch wenn wir heute verloren haben, war die 2. Hälfte die wohl beste unter Trainer Funkel. Ein Strohhalm, an dem wir uns nur zu gerne festhalten wollen.
Nächste Woche Sonntag erwarten wir Duisburg. Es wird das 1000. Zweitligaspiel der Alemannia. Unbedingt siegen, Jungs! Schließlich wollen wir doch im nächsten Jahr auch noch das 1021. Zweitligaspiel sehen.
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Endlich!
23.10.2011 / ATSV - FCI 3:1 / Neuer Tivoli
Es läuft die 92. Spielminute. Wir liegen 2:1 in Führung. Seit Ewigkeiten, so kommt es
uns vor, drücken die Gegner auf den Ausgleich. Und wieder läuft ein Angriff der Weißen.
Diesmal auf der rechten Seite. Stehle geht dazwischen, verhindert mit einem Foul die
Flanke. Freistoß aus guter Position nahe der Grundlinie zwischen Eckfahne und 16er.
Unsere Anspannung ist unerträglich. Wir müssen uns zwingen hinzusehen. Der Ball fliegt
in den Strafraum. Es wird turbulent. Wir verlieren den Überblick. Endlich kommt der
Ball hoch wieder heraus, weg vom Tor. Und plötzlich ist Odonkor da, sprintet los,
umspielt im Mittelkreis zwei Gegenspieler, setzt sich ab und läuft frei dem Ingolstädter
Tor entgegen. Wir erleben die Szene mit Tunnelblick fast wie im Rausch. Sehen nur
Odonkor. Und erst als er den Ball von der Strafraumgrenze über die Linie schiebt,
realisieren wir, dass der Torwart weg ist, sondern weit hinter Odonkor auf dem
Weg zurück zu seinem Platz. Dies aber nur ganz am Rande. Denn unsere Anspannung bricht
heraus und wir stimmen unbeschreiblich erleichtert in den ohrenbetäubenden Jubel
auf dem Tivoli ein.Endlich ein Sieg. Wir freuen uns. Und wir wollen uns diese Freude auch nicht trüben lassen. Daher decken wir über die Qualität des Spiels heute den Mantel des Schweigens. Auch die Gesamtbilanz der bisherigen Saison schauen wir uns jetzt nicht an. Immerhin haben wir aber die rote Laterne abgegeben. Die Fans aus Ingolstadt, die in sehr überschaubarer Zahl angereist waren, bewiesen übrigens Humor und zeigten nach dem Spiel ein Spruchband: "Jetzt sind wir am Ende!!!"
Der Vollständigkeit halber noch kurz zu unseren Toren. Das erste fiel nach einer Ecke. Auer köpft an den Pfosten, der Ball prallt zurück, Olajengbesi an die Stirn und von da aus kürzester Distanz ins Netz. Aus einem Freistoß resultierte das 2:0. Diesmal trifft Feisthammel den Pfosten. Auer steht richtig und staubt ab. Tja, und der Befreiungskopfball vor dem Solo von Odonkor kam auch von Auer. Damit war er heute - in seinem 200. Zweitligaspiel - an allen Toren beteiligt. Darüber hinaus hatte er in der 68. nach Flanke von Achenbach aus 5 Metern leider nur die Latte getroffen.
Freitag geht es nach Bochum. Keine leichte Aufgabe. Trotzdem, Jungs: Wieder punkten!
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In letzter Sekunde den Sieg verspielt.
16.10.2011 / SGD - ATSV 1:1 / Arena Dresden
Heute haben die Jungs einen möglichen Sieg in den letzten Sekunden der Partie verspielt.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Statt den Ball einfach wegzuschlagen, verspielte Yabo ihn.
Ermöglichte die Flanke. Den anschließenden Kopfball. Das Ausgleichstor. Bitter. Sehr,
sehr bitter.Was wir dabei empfunden haben ist schwer in Worte zu fassen. Hauptsächlich war es verzweifelte Wut und tiefe Enttäuschung.
Inzwischen sind die Tränen getrocknet. Und inzwischen denken wir, dass es mehr Glück als Verstand gewesen wäre, hätten wir dieses Spiel gewonnen. Tatsächlich mangelte es uns insofern leider an Glück und Verstand. Ab etwa der 60. Minute hatten wir nämlich versucht die knappe Führung irgendwie über die Zeit zu bringen. Eigene Offensivaktionen fanden nicht mehr statt. Beschweren dürfen wir uns also über den Gegentreffer nicht. So unglaublich ärgerlich er auch ist. Wäre doch ein Sieg so unglaublich wichtig gewesen.
Die Halbzeit eins war ganz passabel. Die erste Viertelstunde nach dem Wechsel auch. Auf jeden Fall hat sich unsere Mannschaft bemüht, hat Einsatz gezeigt und gekämpft. Auch Torchancen hatten wir. Zum Torerfolg brauchte es dann aber einen Elfmeter. Feisthammel war im Strafraum zu Fall bebracht worden Demai, der erstmalig seit seiner Suspendierung wieder auf dem Platz stand, verwandelte sicher (34.).
Mehr wollen wir zum Spiel nicht schreiben. Zur Beruhigung unserer Gemüter haben wir uns entschlossen das Unentschieden als Erfolg zu werten.
Nächsten Sonntag empfangen wir den Tabellenvorletzten Ingolstadt. Trotzig lehnen wir uns ganz weit aus dem Fenster: Das wird der erste Saisonsieg!
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Hoffnungslos
30.09.2011 / ATSV - FSV 1:3 / Neuer Tivoli
Was sollen wir zu diesem Spiel schreiben? Einem Spiel, bei dem die Alemannia wie ein
Absteiger auftrat. Tatsächlich scheint - oder ist - die Situation hoffnungslos. Beim
Verlassen des Tivoli fühlten wir nicht einmal mehr Wut, sondern eine verzweifelte,
ohnmächtige Leere. War das heute schon der Todesstoß? Möglicherweise. Wahrhaben wollen
wir es dennoch nicht. Können wir es nicht. Wir suchen weiter nach Strohhalmen. Die erste Halbzeit gegen einen alles andere als starken Gegner war noch einigermaßen ordentlich. Und in der 32. Minute gurkten wir den Ball, wie auch immer, sogar über die gegnerische Torlinie. Doch kurz nach der Pause dann die spielentscheidende Szene. Ein einfacher, vermeidbarer Abspielfehler. Ein ungestörter Konter. Ein souveräner Treffer. Ausgleich. In der Folge brach die Mannschaft vollkommen zusammen. Erlag der Angst. Resignierte. Verschenkte dadurch das Spiel. Zwei simple Tore nach Standards stellten das Endergebnis her.
Die Reaktionen der Fans waren unterschiedlich. Ganze Scharen verließen schon vor dem Schlusspfiff das Stadion. Viele erstarrten in Entsetzen. Andere schrien ihre Wut heraus. Es wurde geschimpft und beleidigt. Es wurde gegen die Werbebanden geschlagen und in der Süd-Ost-Ecke kam es zu tumultartigen Szenen am Spielfeldrand. Immerhin stellten sich dort die Spieler, und später auch Erik Meijer, den aufgebrachten Fans.
In 2 Wochen spielen wir in Dresden. Hoffen wir, dass unser Trainer-Profi in der Lage ist Antworten zu finden und die richtigen Maßnahmen ergreift.
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Deprimierend
24.09.2011 / Union - ATSV 2:0 / Alte Försterei
Heute haben wir die bisher vielleicht schlechteste Saisonleistung der Alemannia gesehen.
Auf jeden Fall aber die deprimierendste.Wir waren ganz offensichtlich zu naiv. Die gute Vorstellung gegen Fürth. Der neue Trainer. Tatsächlich hatten wir die Hoffnung, nein, waren fest davon überzeugt, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, dass in Berlin etwas zu holen ist.
Nun, am Gegner hat es nicht gelegen. Doch eine tiefere Analyse wollen wir uns ersparen. Zu sehr hat uns der Auftritt unserer Jungs enttäuscht. Wir sind niedergeschlagen, dabei unglaublich wütend und ringen immer noch um Fassung.
Der erste Durchgang war geprägt von der Angst einen Gegentreffer zu kassieren. Die Mannschaft agierte absolut defensiv und übervorsichtig. Offensive Akzente gab es keine. Einzig der lange Abschlag von Waterman auf Stiepermann führte in der 20. zu einer Torchance. 5 Minuten vor der Pause fiel das 1:0 für den Gegner. Irgendwie hatte der Ball nach einer Ecke den Weg in unser Tor gefunden. Tja, und damit war das Spiel gelaufen.
In der 2. Halbzeit machte sich auf dem Platz eine Mischung aus Hilflosigkeit und Resignation breit. Die Alemannia unglaublich schlecht. Trotzdem hatte Auer, der in der 60. Minute eingewechselt worden war, in der Schlussphase sogar zwei Gelegenheiten zum Treffer. Dazwischen aber brachte ein berechtigter Elfmeter das 2:0 für die Heimmannschaft.
Nach dem Spiel verzogen sich die Jungs zunächst Richtung Kabine, kamen dann aber - auf wessen Betreiben auch immer - wieder heraus und stellten sich den Fans zum Gespräch. Erklärungen hatten sie keine, eine Schuld an der Niederlage sahen sie jeweils bei sich persönlich auch nicht, aber beim nächsten Spiel wollen sie richtig Gas geben. Aha, na dann!
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Das vierte 0:0 in Folge.
18.09.2011 / ATSV - Fürth 0:0 / Neuer Tivoli
Das vierte Null zu Null in Folge. Aber es war das beste von allen. Auch wenn der größt
mögliche Erfolg leider nicht gelang, war die Alemannia gegen der derzeitigen Tabellenführer
mindestens ebenbürtig. Ein Auftritt der Hoffnung macht.Interimstrainer Aussem hatte die Mannschaft gut eingestellt. Die Änderungen in der Aufstellung haben funktioniert und die defensivere Taktik ist aufgegangen. Auffälligster Spieler heute Odonkor. Aber auch Hadouir machte einen guten Eindruck und in der Abwehr zeigte Olajengbesi wieder eine souveräne Leistung. Die Jungs heute insgesamt sehr kämpferisch, engagiert und bissig.
Für größte Aufregung sorgte Mitte der ersten Halbzeit die rote Karte für Junglas, der im Eifer des Gefechts mit nicht ganz gestrecktem Bein in einen Zweikampf gegangen war. Die Fans quittierten diese harte Entscheidung mit einem minutenlangen Pfeifkonzert. Doch nur wenig später attackierte ein Gegenspieler Radu in gleicher Art und Weise, so dass der Schiri diesen ebenfalls des Feldes verweisen konnte. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Die Bilanz der Partie sind 11 : 4 Ecken und 10 : 6 Torschüsse für die Alemannia. Schade, dass kein Treffer gelang. Kurz vor dem Schlusspfiff nutzte aber Hohs, der für den verletzten Waterman im Tor stand, noch die Gelegenheit sich auszuzeichnen und hielt den Schuss eines plötzlich freistehenden Gegners mit dem Bein.
Durch den heutigen Punktgewinn machen wir in der Tabelle einen Schritt nach vorne und sind nun nicht mehr Letzter. In der Liga folgten also auf 4 Niederlagen 4 Unentschieden. Passend wäre, wenn nun 4 Siege gelängen. Aber wir sollten von Spiel zu Spiel denken. Insofern wären wir vorerst mit einem Sieg nächsten Samstag gegen Union Berlin mehr als zufrieden. Jungs, macht es!
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Wieder nichts.
09.09.2011 / SCP - ATSV 0:0 / Paderborn
„Jetzt haben die Jungs das Fußballspielen ganz verlernt“, schimpften wir in der
Halbzeitpause. Und obwohl die 2. Hälfte dann ein bisschen besser war, blieb die
Alemannia heute eine einzige Enttäuschung. Abgesehen von unserem prominenten,
hochmotivierten Neuzugang Odonkor vielleicht, der nach seiner Einwechslung in der
69. Minute für etwas Belebung auf dem Platz und größere Belebung im Block sorgte.
Selten haben wir uns bei einem Alemannia-Spiel so oft an den Kopf gefasst. Die Mannschaft völlig verunsichert. Einfachste Spielzüge funktionieren nicht. Fehlpässe in unglaublicher Zahl. Schlimm.
Tatsächlich hatten wir nach dem Auftritt gegen Düsseldorf gedacht es ginge voran. Das Gegenteil ist der Fall. Trotz verlängerter Vorbereitungszeit durch die Länderspielpause. Schlimm.
Den Plan, den wir heute doch gehabt haben müssen, verstehen wir nicht. Akteure auf vertauschten Positionen, wo sie sich nicht richtig entfalten können. Lange Bälle auf Auer, die allesamt verloren gehen. Rückpässe auf Waterman, statt schneller Gegenzüge. Schlimm.
Wir geben zu, dass wir frustriert und ratlos sind. Liegt es am Kader? Fehlt uns tatsächlich die nötige Qualität? Oder liegt es doch am Trainer? Erreicht er die Spieler noch? Überfordert er sie mit seinem Konzept, das er zweifelsohne hat. Ist er zu stur? Fehlt einfach nur ein Erfolgserlebnis? Auch Glück in der ein oder anderen Situation?
Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist es von allem etwas. Auf jeden Fall aber, und das wiederholen wir ungern, sind wir einfach zu leicht auszurechnen. Und ohne unseren neuen Keeper, der auch heute wieder in der allerletzten Spielsekunde mit seiner Parade zumindest das Unentschieden rettete, hätten wir noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.
Wir geben die Hoffnung nicht auf, auch wenn es schwer fällt. Odonkor wird uns sicher weiterhelfen. Hadouir wohl auch, wenn er endlich fit ist. Auch Falkenberg hat seine Verletzung überstanden und sollte unser Spiel bereichern.
Nächsten Sonntag spielen wir gegen den aktuellen Spitzenreiter Fürth. Also die Gelegenheit zum derzeit größt möglichen Erfolg, Jungs.
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Nichts gewonnen.
27.08.2011 / ATSV - F95 0:0 / Neuer Tivoli
Nichts gewonnen. Damit ist eigentlich alles gesagt. Mehr Kommentar braucht es im Grunde
nicht.Das Spiel heute war ganz ordentlich. Einen Vorwurf kann man nicht wirklich machen. Wille, Einsatz und Kampfgeist waren da. Auch die taktische Ausrichtung hat gestimmt. Doch hakt es nach wie vor in der Offensive. Die Alemannia weiter harmlos und umständlich.
Ok, Torchancen hatten wir auch wieder. Alle in der ersten Halbzeit. Zuerst scheiterte Yabo. Danach zweimal Auer. Bei dieser bescheidenen Zahl blieb es aber. Und das ist einfach zu wenig. Einzig tröstlich vielleicht, dass wir auch dem Gegner nicht mehr Möglichkeiten ließen. Einen großen Anteil hieran hatte Olajengbesi, der endlich zu alter Form zurückfindet.
Einer hat durch das Ergebnis übrigens doch etwas gewonnen. Trainer Hyballa nämlich. Zeit.
Fest steht, dass personelle Verstärkungen im Angriff unumgänglich sind. Hoffen wir auf eine glückliche Hand unseres Sportdirektors.
Nach der Länderspielpause spielen wir Freitag in Paderborn. Da muss gewonnen werden. Jungs, weiter kämpfen!
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Immerhin ein Punkt
19.08.2011 / FCH - ATSV 0:0 / Ostseestadion
"Hauptsache keine Niederlage", so hatten wir vor dem Spiel gedacht. Und auch wenn wir uns
über den gewonnenen Punkt heute wirklich freuen, tun wir uns mit dem Wie jedoch reichlich
schwer.Dass dem Gegner heute kein Tor gelang, ist nämlich in erster Linie deren Abschlussschwäche geschuldet. Wohl hat Boy Watermann, der in der Nachspielzeit eine doppelte hundertprozentige parierte, zumindest seinen Teil beigetragen.
Heute hatte Trainer Hyballa die taktischen Vorgaben etwas gelockert mit dem Ergebnis, dass überhaupt kein System mehr erkennbar war. Das Spiel insgesamt planlos und konfus, teilweise chaotisch. Dazu kam eine unglaublich hohe Fehlpassquote. Unsere Jungs waren sichtlich verunsichert und angeschlagen. Aber - immerhin - hatten wir auch wieder ganze 2 Torchancen. Und eine halbe.
Aufbauen lässt sich auf der Leistung heute sicher nicht. Auf dem Ergebnis hoffentlich doch.
Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Wir sind da.
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...
13.08.2011 / ATSV - FCE 0:2 (0:0) / Neuer Tivoli
Es ist immer dasselbe. Und genau hier liegt der Hund begraben. Die Hunde. Die Straßenköter,
wenn man so will (wobei wir diese Bezeichnung ehrlich gesagt nie mochten). Immer dasselbe. Immer die gleichen Spielzüge. Praktisch die gleiche Taktik. Und das erkennen nicht nur wir. Nein, die Gegner selbstverständlich auch. Stellen sich auf uns ein. Mal mehr, mal weniger gut. Heute wieder mehr ...
Das Problem ist nicht neu, war schon in der Rückrunde der vergangenen Saison vorhanden. Nur sind die Spieler, die eben doch für das ein oder andere Überraschungsmoment sorgten, heute nicht mehr bei uns. Und unter den überaus zahlreichen Neuzugängen sehen wir die nötige Klasse (noch) nicht.
Der Auftritt unserer Jungs heute waren grauenhaft. Mutlos, kraftlos, hilflos. Zur Pause stand es noch 0:0. Nach einer Ecke fiel in der 53. per Kopf das 0:1. Dreisterweise in hohem Bogen vom Eck des 5-Meter-Raums. Dabei hatten wir uns doch so schön genau vor dem Tor aufgestellt. Die Bank reagierte ausnahmsweise prompt. Nur war der Schiedsrichter offensichtlich nicht einverstanden. Der schickte den eingewechselten Radu nach einem normalen Kopfballduell wenig später mit Gelb/Rot wieder vom Platz. Völlig unberechtigt. Die aufgeheizte Stimmung im Stadion entfachte bei unserer Mannschaft ein kurzes Strohfeuer, wodurch tatsächlich 2 Schüsse auf das gegnerische Tor gelangen. Es blieben die einzigen des ganzen Spiels.
Das entscheidende 0:2 dann Resultat eines schlampigen Freistoßes vor die Füße eines Gegners. Beim darauf folgenden Konter läuft ein Cottbusser über den halben Platz, wir zu Zweit nur nebenher, und trifft aus 20 m. Das war`s dann.
Den Block verließen wir heute gelinde gesagt etwas ungehalten. Als uns dann noch im Stadion aber Gerüchte über die finanzielle Situation der Alemannia zugetragen wurden, empfanden wir nur noch Angst.
Freitag geht es nach Rostock. Jungs, für den Erfolg braucht es vor allem den Willen zum Sieg! Kämpft und holt 3 Punkte!
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Wieder verloren.
05.08.2011 / St. Pauli - ATSV 3:1 (2:1) / Millerntor
Und wieder verloren. Da kommt Freude auf.Das Ergebnis: Ein Witz!
Der spielentscheidende Elfer: Ein Witz!
Unsere Chancenverwertung: Ein Witz!
Unsere Abwehrfehler: Ein Witz!
Der Tabellenstand: Ein Witz!
Zum Lachen ist uns jedoch nicht im Geringsten. Und wohl wissend, dass hierdurch auch unser Spielbericht zu einem Witz wird, wollen wir heute auf Einzelheiten verzichten.
Wir üben uns notgedrungen weiter in Geduld. Es sind noch 31 Ligaspiele. Irgendein Sieg wird schon noch herausspringen.
Vielleicht schon Samstag gegen Cottbus, oder auch in zwei Wochen gegen Rostock, oder auch danach gegen Düsseldorf, oder auch ... der gesamte Spielplan findet sich hier.
Jungs, das kann doch alles nicht wahr sein. Es ist allerhöchste Zeit. Legt endlich los.
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Aus.
31.07.2011 / KSC - ATSV 3:1 (1:1) / Wildpark
Als Radu in der 92. allein vor dem Tor den Ausgleich auf dem Fuß hatte und scheiterte,
sind wir geplatzt, brach die Wut heraus, die enorme Annspannung, der Frust. Und nicht
nur uns. Im Block brodelte es so gewaltig, dass unsere Mannschaft, die sich nach dem
Spiel artig verabschieden wollte, kehrt machte und in der Kabine verschwand.Inzwischen geht es uns wieder besser. Trotzdem sitzt der Ärger noch tief. Und wir sind besorgt. Sehr sogar.
Der Auftritt unserer Jungs war besser heute. In der zweiten Halbzeit zumindest hatten wir mehr vom Spiel. Und wir hatten unsere Chancen. Nicht sehr viele, aber es hätte reichen können. Nur muss man die Tore bekanntlich auch schießen. Und das hat uns der Gegner wieder einmal vorgemacht.
In der 7. Minute gingen wir in Führung. Durch ein Strafstoßtor. Aber immerhin. Stiepermann war gefoult worden und Kratz verwandelte sicher. Nach einer knappen halben Stunde fiel der vermeidbare Ausgleichstreffer. In der 83. nach einer vermeidbaren Ecke der vermeidbare Führungstreffer für Karlsruhe. Das demütigende 3:1 dann ein Konter ganz kurz vor dem Schlusspfiff.
Aus im Pokal. Nicht ganz unerwartet. Trotzdem sehr bitter. Es läuft in allen Mannschaftsteilen nicht rund und uns kommen erste Zweifel, was die getätigten Transfers angeht. Vielleicht aber gilt es wie im Vorjahr Geduld zu haben. Wir werden sehen.
Freitag spielen wir in Pauli ...
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Erschreckend schwach ...
24.07.2011 / ATSV - BTSV 0:2 (0:1) / Neuer Tivoli
Es war kein schöner Fußballnachmittag heute. Überhaupt nicht. Unsere Mannschaft
erschreckend schwach. Kein Plan, keine Idee. Harmlos und durchsichtig. Beängstigend,
wenn wir an die kommenden Aufgaben denken. Und auch das ganze Rundum ist einfach nur
ernüchternd.Niedergeschlagen und desillusioniert sind wir also nach Hause gefahren. Fast depressiv. Ok, vielleicht hätten wir vor dem Spiel der Versuchung widerstehen und nicht durch das offen stehende Marathontor einen Blick in den alten Tivoli werfen sollen. Das hätte uns die ersten wehmütigen Stiche erspart.
Denn an der neuen Spielstätte angekommen erwartete uns das gewohnte Bild leerer, gelber Sitzschalen. Dann wurden uns Filmaufnahmen lange zurückliegender Siege gegen den heutigen Gegner präsentiert. Unangebracht und überflüssig, wie wir finden. Fast peinlich, unserer Stimmung so gar nicht zuträglich. Das Erleben auf den Rängen während des Spiels kommentieren wir lieber nicht. Zu traurig.
Nun denn, die erste Halbzeit war die weniger schlechte. Wir hatten sogar zwei Torchancen. Genutzt haben wir dann die Gelegenheit zum Eigentor. Was die Jungs in der zweiten Hälfte darboten, war einfach nur schlecht und keine weiteren Worte wert.
Die Kreativspieler der letzten Saison sind weg. Hoffen wir, dass unsere jungen Talente sich bald entwickeln. Vielleicht bringt ja auch Anouar Hadouir, dessen Verpflichtung heute bekannt gegeben wurde, das ein oder andere Überraschungsmoment in unsere Offensive.
Sonntag geht es in der ersten Runde des DFB-Pokals nach Karlsruhe. Schwer.
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Mal wieder dumm gelaufen ...
16.07.2011 / Aue - ATSV 1:0 (0:0) / Erzgebirgsstadion
Die Saison ist noch ganz jung, das Lied – nein, das Leid – schon alt. Die Alemannia
gefällt spielerisch, investiert viel, läuft viel, dominiert über weite Strecken.
Herausgekommen ist nichts Zählbares. Sehr ärgerlich.Die erste Halbzeit war noch etwas holprig. Unsere Jungs mit Startschwierigkeiten. Die Partie ausgeglichen. Der Pausenstand von 0:0 entsprechend.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erspielten wir uns zwei richtig gute Chancen. Doch das Tor fiel dann in der 53. für die Gegner. Etwas glücklich mit einem abgefälschten Flachschuss. Dumm. Es folgten hektische 10 Minuten, in denen wir hätten ausgleichen können, in denen aber auch Aue zweimal scheiterte.
Danach gehörte uns das Spiel. Die Gastgeber zogen sich weit zurück. Nutzen konnten wir die Überlegenheit jedoch nicht. Immer wieder versuchten wir es erfolglos durch die Mitte. Es mangelte an der Kreativität. Den Ideen. Der Durchschlagskraft. Wie gehabt. Es blieb also, trotz großzügiger Nachspielzeit von 4 Minuten, beim 0:1. Hätte der Schiedsrichter auf ein Tor von uns warten wollen, bevor er abpfeift, es wäre sehr, sehr spät geworden. Wenn es denn überhaupt gefallen wäre.
Für ein Urteil, auch über die neuen Spieler, ist es noch zu früh. Teilweise gab es gute Ansätze. Der Wille war da. Es fehlte aber noch die Konsequenz. Viele Aktionen heute einfach zu ungenau und oft zu kompliziert.
Nächsten Sonntag erwarten wir zum ersten Heimspiel Eintracht Braunschweig. Zeit für die ersten Saisontore, Jungs. Und 3 Punkte!
