20.02.10: TSV 1860 München - Alemannia Aachen 3:2 (1:1)
Zuschauer: 16.270 (davon ca. 300 Aachener)
Tore: 0:1 Kratz (11.); 1:1 Pappas (29.); 2:1 Rösler (49.); 2:2 Fiel (59.); 3:2 Holebas (79.)
Alles andere als eine Klatsche wäre eine Überraschung gewesen. Trainer Krüger hatte uns gewarnt!
Einerseits war es nur Ahlen jüngst gelungen bei 1860 zu gewinnen. Und Ahlen ist schließlich die
Erfolgsmannschaft der Rückrunde. Nicht zu vergleichen mit der, die wir aus dem letzten Jahr kannten. So
Krüger. (Ganz zur Bestätigung hat Ahlen Freitag in Düsseldorf äußerst knapp mit nur 4 Toren Unterschied
verloren.)
Außerdem erwarteten uns die Münchener gut erholt und in bester Verfassung. Nur ein einziges zusätzliches
Nachholspiel in dieser Woche (in Karlsruhe) und ein ganzer Tag Zeit sich auf das Spiel gegen uns vorzubereiten.
Unsere Mannschaft dagegen hatte in den vergangenen Tagen das Training angezogen. Mittwoch waren gleich
zwei Einheiten zu absolvieren, die sicher erheblich an den Kräften gezehrt hatten.
Darüber hinaus pfeifen wir personell aus dem letzten Loch.
Entsprechend ängstlich vorsichtig und defensiv war unsere Mannschaft aufgestellt. Kratz und Demai als
Doppelsechs. Auer einzige Sturmspitze, nach 20 Minuten verletzungsbedingt ersetzt durch Uludag aus unserer
Zweiten. Gueye wieder auf seiner heiß geliebten Position links außen.
Unsere Mannschaft zeigte sich heute wirklich bemüht. Einen Vorwurf kann man ihr nicht machen. Bester
Spieler Fiel. In der 11. Minute gelang Kratz per Kopf der Führungstreffer. Wir träumten sogar von einem
möglichen Sieg. Aus individuellen Fehlern entstanden das 1:1, danach das 2:1 für die Löwen. Doch Fiel brachte
uns mit einem sehenswerten Freistoßtor in der 59. wieder ins Spiel. 20 Minuten später fiel der allseits
erwartete Siegtreffer für 1860. Auch nach einem Freistoß. Unsinnig zu spekulieren, ob Stuckmann gehalten hätte.
Ganz kurz vor Schluss kam dann auch Nemeth wieder zu seiner Ehre. Er wurde für Casper eingewechselt, was uns wichtige
Sekunden brachte, um den knappen Rückstand über die Zeit zu retten. Genial.
Leider war Krüger mit seinen Protagonisten nun doch eine weniger entspannte, lange Rückfahrt nach Aachen
beschieden.
Nun, eigentlich war uns allen doch sowieso klar, dass es sich heute nur um ein popeliges Zweitligaspiel
zweier Mannschaften aus der Tabellenmitte handelte. Eins von 34 Spielen. Völlig egal, wo wir uns nach diesem
Spieltag in der Tabelle wiederfinden. Oder eben doch nicht.
Eine unnötige Niederlage. Chance vertan. Schade!
Vielen Dank für die Bereitstellung der folgenden 3 Bilder an unseren Engel:



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