So, 21.11.2010
/ Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 2:1 (1:0)
Zuschauer: 10.363 (davon ca. 200 aus Aachen)
Tore: 1:0 Lachheb (24.); 2:0 Hochscheidt (61.); 2:1 Höger (68.)
Das heute war der berühmte Satz mit X. Weil es aber genug Gründe gibt, werten wir das
Ganze als Ausrutscher.
Unsere Mannschaft ist ja noch sehr jung. Die jüngste der 2. Liga, wie wir wissen. Einige
Spieler in Schlüsselpositionen haben verletzt gefehlt. Bei Aufstellung und Spielsystem
wurden unglückliche Entscheidungen getroffen. An dem robusten, kampfstarken und defensiv
gut aufgestellten Gegner haben sich genug andere schon vergeblich die Zähne ausgebissen.
Außerdem wusste es Trainer Hyballa vorher bereits.
Tatsächlich hatte unsere Vorfreude beim Lesen des Vorberichtes und der Äußerungen von
Hyballa auf der Alemannia HP einen argen Dämpfer bekommen. Möglichweise täuschen wir uns,
wenn wir eine leichte Frustration heraushören. Natürlich hat er irgendwie Recht. Wir
treten auf der Stelle. Schon beim Bochum Spiel wollte er den nächsten Schritt tun. Statt
dessen „läuft seit Wochen der selbe Film ab“. „Vorne bekommen wir es noch nicht so hin“.
Hinten kosten uns oft „individuelle Fehler“ den Erfolg. „Spaßfußball“ alleine reicht
leider nicht.
Nun, Spaß hat es heute jedenfalls nicht gemacht unseren Jungs zuzusehen. Die erste Hälfte
war sehr, sehr schwach. Die zweite nach Umstellungen etwas ansehnlicher. Trotzdem waren
wir absolut harmlos.
Chancenlos trifft es im wahrsten Sinne des Wortes ganz gut. Außer
dem Strafstoß, den Höger mit einem präzisen Schuss verwandelte, können wir uns an keine
wirklich nennenswerte Chance erinnern. Aue war dagegen sehr effektiv. Unsere Niederlage
völlig verdient.
Schon letzte Woche haben wir uns zur Geduld gemahnt. Dabei bleibt es. Samstag erwarten
wir Augsburg. Deren Spielanlage sollte uns besser liegen.