Fr, 30.09.2011 /
Alemannia Aachen - FSV Frankfurt 1:3 (1:0)
Zuschauer: 15.197 (davon ca. 25 aus Frankfurt)
Tore: 1:0 Feisthammel (32.); 1:1 Chrisantus (53.); 1:2 Chrisantus (70.); 1:3 Chrisantus (86.)
Was sollen wir zu diesem Spiel schreiben? Einem Spiel, bei dem die Alemannia wie ein
Absteiger auftrat. Tatsächlich scheint - oder ist - die Situation hoffnungslos. Beim
Verlassen des Tivoli fühlten wir nicht einmal mehr Wut, sondern eine verzweifelte,
ohnmächtige Leere. War das heute schon der Todesstoß? Möglicherweise. Wahrhaben wollen
wir es dennoch nicht. Können wir es nicht. Wir suchen weiter nach Strohhalmen.
Die erste Halbzeit gegen einen alles andere als starken Gegner war noch einigermaßen
ordentlich. Und in der 32. Minute gurkten wir den Ball, wie auch immer, sogar über die
gegnerische Torlinie. Doch kurz nach der Pause dann die spielentscheidende Szene. Ein
einfacher, vermeidbarer Abspielfehler. Ein ungestörter Konter. Ein souveräner Treffer.
Ausgleich. In der Folge brach die Mannschaft vollkommen zusammen. Erlag der Angst.
Resignierte. Verschenkte dadurch das Spiel. Zwei simple Tore nach Standards stellten
das Endergebnis her.
Die Reaktionen der Fans waren unterschiedlich. Ganze Scharen verließen schon vor dem
Schlusspfiff das Stadion. Viele erstarrten in Entsetzen. Andere schrien ihre Wut heraus.
Es wurde geschimpft und beleidigt. Es wurde gegen die Werbebanden geschlagen und in der
Süd-Ost-Ecke kam es zu tumultartigen Szenen am Spielfeldrand. Immerhin stellten sich
dort die Spieler, und später auch Erik Meijer, den aufgebrachten Fans.
In 2 Wochen spielen wir in Dresden. Hoffen wir, dass unser Trainer-Profi in der Lage
ist Antworten zu finden und die richtigen Maßnahmen ergreift.